Fassung 3.22 — Stand: 6. Oktober 2026
Neu in Fassung 3.22: Die Datenschutzerklärung ist redaktionell überarbeitet. Inhaltlich entspricht sie der Fassung 3.21 vom 6. Oktober 2026. Zwei Angaben, die dem tatsächlichen Verfahren nicht mehr entsprachen, wurden berichtigt: Gelesene Benachrichtigungen werden einen Tag nach dem Ansehen gelöscht (Abschnitt 2.3 und 8), und Push-Mitteilungen werden auch auf iPhones zugestellt (Abschnitt 2.3).
1. Verantwortlicher
Lehmann App Solutions GmbH
Graslilienanger 20
80937 München
Deutschland
Vertreten durch die Geschäftsführer Marcus Lehmann und Stefanie Brigitte Lehmann
Registergericht: Amtsgericht München, HRB 316712
E-Mail: admin@momsmatch.de
Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist die Lehmann App Solutions GmbH (im Folgenden „wir“). Bis zum 29. September 2026 wurde MomsMatch von Marcus Lehmann als Einzelunternehmer betrieben.
Personenbezeichnungen in weiblicher Form, etwa „Nutzerin“, gelten für Personen jeden Geschlechts.
2. Verarbeitete Daten
2.1 Registrierung
| Daten | Zweck | Erforderlich |
|---|---|---|
| E-Mail-Adresse | Anmeldung, Wiederherstellung des Kontos | ja |
| Passwort | Schutz des Zugangs (ausschließlich verschlüsselt gespeichert) | ja |
| Vorname | Anzeige gegenüber anderen Nutzerinnen | ja |
Das Passwort wird mit dem Verfahren bcrypt verschlüsselt gespeichert. Wir können es weder einsehen noch zurückrechnen.
Aus diesem Grund speichern wir zusätzlich eine Frist, sofern dein Passwort die im August 2026 erhöhten Anforderungen nicht erfüllt. Ob ein Passwort die Anforderungen erfüllt, lässt sich nur bei der Anmeldung feststellen, wenn du es eingibst. Gespeichert wird dabei ausschließlich das Datum der Frist; es wird gelöscht, sobald du ein neues Passwort vergeben hast. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Sicherheit der Konten einer App, in der Mütter über ihre Kinder schreiben.
2.2 Profilangaben
| Daten | Zweck | Erforderlich |
|---|---|---|
| Beschreibungstext | Vorstellung gegenüber anderen Nutzerinnen | ja |
| Stadt und Postleitzahl | Vorschläge aus der Umgebung | ja |
| Profilbild | Erkennbarkeit, siehe unten | ja |
| Standort (Koordinaten) | Entfernungsberechnung | wird aus der Postleitzahl ermittelt |
| Herkunft des Profilbilds („kamera“/„galerie“) | Hinweis am Profil, siehe unten | wird automatisch erfasst |
| Interessen | Passende Vorschläge | freiwillig |
| Erziehungsstil | Passende Vorschläge | freiwillig |
| Ernährung zuhause | Passende Vorschläge | freiwillig |
| „Alleinerziehend“ | Anzeige in deinem Profil | freiwillig |
| „Schwanger“ — eine Gesundheitsangabe, siehe Abschnitt 5a | Anzeige in deinem Profil | freiwillig, nur mit ausdrücklicher Einwilligung |
| Alter deiner Kinder | Vorschläge mit Kindern ähnlichen Alters | freiwillig |
| Errechneter Termin eines erwarteten Kindes (Monat und Jahr) | Vorschläge; „Schwanger“ in deinem Profil | freiwillig, nur mit ausdrücklicher Einwilligung |
Erforderliche Angaben. Postleitzahl, Beschreibungstext und Profilbild sind für Mutterkonten erforderlich. Ohne Postleitzahl ist keine Umgebungssuche möglich; ohne Beschreibung enthält eine Vorschlagskarte lediglich einen Vornamen. Das Profilbild ist die einzige Angabe, die bei der Registrierung eine Handlung erfordert, nämlich eine Aufnahme mit der Kamera. Zusammen erschweren diese Angaben die Anlage von Konten, hinter denen keine Mutter steht. Einen Nachweis der Identität stellen sie nicht dar (siehe unten zum Profilbild). Für Anbieterkonten tritt an diese Stelle die manuelle Prüfung der Anschrift.
Erziehungsstil und Ernährung. Beide Angaben sind Mehrfachauswahlen aus festen Antwortmöglichkeiten, vollständig freiwillig und jederzeit im Profil änderbar oder entfernbar. Sie werden in deinem Profil angezeigt und fließen in die Prozentangabe neben einem Vorschlag ein.
Profilbild. Das Profilbild ist für Mutterkonten verpflichtend; das erste Profilbild wird mit der Kamera aufgenommen, nicht aus der Galerie gewählt. Ein Bild aus der Galerie kann ein beliebiges Bild sein, auch das einer fremden Person; gerade daraus entstehen gefälschte Profile.
Für Konten, die vor dem 28. August 2026 angelegt wurden, gilt eine Übergangsfrist: Bei der nächsten Anmeldung wird eine Frist von vierzehn Tagen gespeichert, innerhalb derer sich nichts ändert. Fehlt nach Ablauf weiterhin ein Profilbild, bleibt das Lesen möglich; Beiträge verfassen, kommentieren und einstellen ist erst wieder möglich, wenn ein Bild vorhanden ist. Wir versenden hierzu keine E-Mail, da Nachrichten wie „Dein Profil ist unvollständig, bitte hier klicken“ auch von Betrügern verwendet werden; der Hinweis erfolgt ausschließlich in der App.
Später kannst du das Profilbild austauschen, auch gegen ein Bild aus der Galerie, etwa einen Avatar. Das ersetzte Bild wird dabei vom Server gelöscht.
Zu jedem Bild speichern wir seine Herkunft. Stammt es aus der Kamera, zeigt dein Profil den Hinweis „Bild mit der Kamera aufgenommen“; bei einem Bild aus der Galerie entfällt dieser Hinweis.
Dieser Hinweis ist kein Nachweis. Wer die Kamera auf ein ausgedrucktes Foto oder einen Bildschirm richtet, kann ihn umgehen. Die Angabe stammt aus der App und wird vom Server nicht überprüft. Eine weitergehende Identitätsprüfung findet nicht statt.
Entfernung von Bild-Metadaten. Fotos enthalten häufig unsichtbare Zusatzangaben, insbesondere die GPS-Koordinaten der Aufnahme, den Zeitpunkt und das Gerätemodell. Diese Angaben entfernen wir auf dem Server, bevor ein Bild gespeichert wird. Dies gilt für alle Bilder: Profilbilder, Flohmarktfotos und Fotos, die im Chat versendet werden. Gespeichert wird ausschließlich das Bild selbst.
Zugriff auf Bilder
Wir unterscheiden zwei Arten von Bildern:
Öffentlich abrufbar sind Profilbilder und Flohmarktfotos, da sie ohnehin allen Nutzerinnen angezeigt werden. Wer die genaue Bildadresse kennt, kann sie auch ohne Anmeldung abrufen. Die Adressen enthalten eine lange Zufallskennung und sind nicht erratbar; Inhalte in deinem Profil oder in einer Anzeige solltest du gleichwohl als öffentlich betrachten.
Geschützt sind Fotos in privaten Chats und privaten Gruppen. Sie werden getrennt gespeichert und nur nach einer Berechtigungsprüfung durch den Server ausgegeben: im Chat nur an die beiden Beteiligten, in einer Gruppe nur an deren Mitglieder. Wer eine Gruppe verlässt, verliert ab diesem Zeitpunkt den Zugriff auf die darin geteilten Bilder.
Angaben zu Kindern. Abgefragt wird das Alter (etwa „2 Jahre, 3 Monate“). Gespeichert wird daraus der Geburtsmonat — Monat und Jahr, ohne Tag. Eine Altersangabe wäre ab dem Tag ihrer Eingabe veraltet; aus dem Monat lässt sich das Alter jederzeit aktuell berechnen.
Wir erheben keine Namen, keinen Geburtstag, keine Fotos und kein Geschlecht der Kinder. Die Angabe ist freiwillig und kann jederzeit im Profil gelöscht werden. Sie dient ausschließlich dazu, dir Nutzerinnen mit Kindern ähnlichen Alters vorzuschlagen. Anderen Nutzerinnen wird nur das Alter angezeigt, nie der Monat.
Ein erwartetes Kind trägst du mit dem Monat des errechneten Termins ein, ebenfalls ohne Tag. Andere Nutzerinnen sehen daran nur „Baby unterwegs“, nicht den Monat. Während des gesamten Terminmonats gilt das Kind als erwartet und zählt bei Vorschlägen und beim Altersfilter als null Jahre; ab dem Folgemonat wird sein Alter wie bei jedem anderen Kind berechnet. Da sich daraus eine Schwangerschaft ergibt, gelten hierfür die Bestimmungen zu „Schwanger“ (Abschnitt 5a).
2.3 Nutzung der App
| Daten | Zweck |
|---|---|
| Bewertungen anderer Profile („Like“/„Nein“) | Vorschläge, Erkennen gegenseitigen Interesses |
| Matches | Zugang zum Chat zwischen zwei Nutzerinnen |
| Chatnachrichten einschließlich vorgeschlagener Treffen (Ort, Zeitpunkt; bei einem Treffpunkt von der Karte auch dessen Koordinaten) | Übermittlung an die Empfängerin |
| Flohmarkt-Anzeigen mit Bildern, Merkungen und Anfragen | Anzeige für andere Nutzerinnen |
| Merkliste: gemerkte Spielplätze, Cafés und Betriebe | eigene Auswahl auf der Karte („Meine Favoriten“) und Treffpunkt-Vorschlag im Chat |
| Gruppenmitgliedschaften | Teilnahme an Gruppen |
| Eingetragene Treffen und Kurse sowie Anmeldungen hierzu | Planung in der Gruppe, Platzvergabe |
| Selbst eingetragene Veranstaltungen | siehe Abschnitt 4 |
| Profil-Kennung für den QR-Code | siehe Abschnitt 3 |
| Blockierungen und Meldungen | Schutz der Nutzerinnen |
| Bei einer Meldung: eine Kopie des gemeldeten Textes | Nachvollziehbarkeit der Entscheidung, siehe Abschnitt 7 |
| Benachrichtigungen (Anlass, kurzer Text, Zeitpunkt, gelesen ja/nein) | Hinweis auf Nachrichten, Antworten und Termine |
| Push-Kennung deines Geräts | Zustellung von Mitteilungen, siehe unten |
Benachrichtigungen. Für jede neue Nachricht, jede Antwort auf einen Beitrag, dem du folgst, und für deine Termine entsteht ein Eintrag in deiner Neuigkeiten-Liste. Er enthält den Anlass und einen kurzen Auszug von höchstens 120 Zeichen, bei einer Chatnachricht also den Anfang des Textes. Gelesene Einträge werden einen Tag nach dem Ansehen gelöscht (Abschnitt 8).
Erinnerungen an Veranstaltungen versendet der Server automatisch 24 Stunden vorher, und zwar an alle, die einen Platz haben, sowie an alle, die die Veranstaltung vorgemerkt haben. Personen auf der Warteliste erhalten keine Erinnerung.
Vormerken bedeutet: Wir speichern, dass du dich für eine Veranstaltung interessierst, sonst nichts. Dies gilt für von Nutzerinnen eingetragene wie für recherchierte Veranstaltungen; bei Letzteren speichern wir nur deren Kennung und nehmen an der Veranstaltung selbst keine Änderungen vor. Das Vormerken ist keine Anmeldung, belegt keinen Platz und erscheint in keiner Teilnehmerliste. Sichtbar ist nur, wie viele Nutzerinnen eine Veranstaltung vorgemerkt haben; diese Zahl steht an der Veranstaltung. Wer sie vorgemerkt hat, erfährt niemand, auch nicht die Veranstalterin. Du kannst die Vormerkung jederzeit aufheben; der Eintrag wird dann gelöscht.
Push-Mitteilungen (Hinweise auf dem Sperrbildschirm) werden über Firebase Cloud Messaging von Google zugestellt. Hierzu speichern wir die Push-Kennung, die Google für dein Gerät vergibt.
An Google übermittelt werden die Kennung deines Geräts sowie Titel und kurzer Text der Mitteilung, bei einer Chatnachricht also der Name der Absenderin und der Anfang des Textes. Bei mehreren Nachrichten wird nur deren Anzahl übermittelt („5 neue Nachrichten“), nicht der Wortlaut. Der Chatverlauf wird nicht an Google übermittelt.
Auf iPhones lassen sich Mitteilungen technisch nur über den Apple Push Notification service zustellen: Firebase leitet sie an Apple weiter, und Apple stellt sie auf dem Gerät zu. An Apple werden dieselben Angaben übermittelt wie an Google.
Du kannst Mitteilungen jederzeit in den Einstellungen deines Geräts bei MomsMatch abschalten. Es werden dann keine Daten mehr an Google oder Apple übergeben. Die Neuigkeiten-Liste in der App funktioniert unverändert; neue Hinweise siehst du dann beim Öffnen der App.
Bei Treffen und Kursen ist für die übrigen Gruppenmitglieder sichtbar, wer den Termin eingetragen hat und wer angemeldet ist, jeweils mit Vorname und Profilbild. Ohne diese Angabe ließe sich weder erkennen, ob noch Plätze frei sind, noch wer den Kurs leitet.
Chatnachrichten sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt (Abschnitt 10). Technisch wäre eine Einsicht durch uns möglich. Wir nehmen sie nicht routinemäßig vor, sondern nur, wenn eine konkrete Meldung dies erfordert. Bitte teile im Chat keine besonders sensiblen Informationen.
2.4 Technische Daten
Beim Zugriff auf den Server werden IP-Adresse, Zeitpunkt und aufgerufene
Funktion kurzzeitig protokolliert.
Zweck: Betrieb und Abwehr von Missbrauch.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse).
Speicherdauer: 14 Tage.
2.5 Anbieterkonten
Neben Mutterkonten gibt es Anbieterkonten für Kursleiterinnen, Hebammen, Cafés, Studios und vergleichbare Betriebe. Bei der Anlage eines Anbieterkontos werden zusätzlich angegeben:
- der Name des Betriebs — öffentlich; er steht an jedem Kurs
- die Anschrift des Betriebs — öffentlich auf der Seite des Betriebs, solange die Einstellung „Meine Adresse anzeigen“ aktiviert ist (bei der Anlage voreingestellt); ist sie deaktiviert, sehen Nutzerinnen nur Postleitzahl und Ort
- je Kurs der Kursort mit Straße — mit genauer Adresse sichtbar, solange „Genaue Adresse anzeigen“ aktiviert ist; andernfalls nur Ortsname, Postleitzahl und Stadt (Abschnitt 4.2)
- freiwillig eine Internetseite — öffentlich
- freiwillig der Instagram-Auftritt — öffentlich, neben der Internetseite. Beim Antippen wird Instagram geöffnet; die dortige Verarbeitung regelt Instagram (Meta) eigenverantwortlich
- freiwillig ein Werbebanner — ein breites Bild vom Betrieb, vom Kursraum oder vom Team, oben auf der Seite
- freiwillig die angebotenen Leistungen — etwa Hebamme, Rückbildung, Babyschwimmen, ausgewählt aus einer Liste oder frei formuliert; öffentlich auf der Seite des Betriebs
- freiwillig je Kurs ein Link zur Buchung — öffentlich am Kurs. Die Anmeldung in MomsMatch ist eine Voranmeldung; gebucht wird beim Betrieb
Änderung des Betriebsnamens. Der Name eines Betriebs ist Grundlage der Freischaltung und erscheint an jedem Kurs, im Chat, auf der Karte und im QR-Code. Wäre er frei änderbar, ließe sich die Prüfung nachträglich umgehen. Ein gewünschter neuer Name wird daher zunächst manuell geprüft; bis zur Entscheidung bleibt der bisherige Name bestehen. Gespeichert werden hierfür der gewünschte Name und der Zeitpunkt des Antrags, jeweils bis zur Entscheidung. Die Anschrift kann ein Betrieb dagegen selbst und mit sofortiger Wirkung ändern. Namensanträge und Anschriftsänderungen werden im Moderationsprotokoll festgehalten (Abschnitt 7).
Anzeige der Anschrift. Ob die Anschrift öffentlich auf der Seite des Betriebs erscheint, entscheidet der Betrieb über die Einstellung „Meine Adresse anzeigen“, bei der Anlage wie später im Profil. Ist sie aktiviert (Voreinstellung), wird der Betrieb auch auf der Karte genau an dieser Anschrift angezeigt; ist sie deaktiviert, sehen Nutzerinnen nur Postleitzahl und Ort, und auf der Karte wird die Lage auf etwa zwei Kilometer gerundet. Für die Prüfung benötigen wir die Anschrift in jedem Fall. Zur Ermittlung der Koordinaten übermitteln wir die Anschrift bei der Anlage und bei jeder Änderung an den Adressdienst von OpenStreetMap (Nominatim). Übermittelt wird ausschließlich die Anschrift des Betriebs, weder ein Name noch eine Kontoangabe. Wird die Anschrift nicht gefunden, bleibt es bei der auf etwa zwei Kilometer gerundeten Lage aus der Postleitzahl.
Anbieterkonten, die vor August 2026 angelegt wurden, haben einer früheren Fassung zugestimmt („Anschrift und Netzseite sehen nur wir“). Ihre Anschrift wird erst angezeigt, wenn sie sie in ihrem Profil selbst freigeben; die Freigabe kann jederzeit zurückgenommen werden.
Anschrift und Internetseite sind zugleich Grundlage der Freischaltung: Jedes Anbieterkonto wird manuell geprüft, bevor es Inhalte veröffentlichen kann. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Nutzungsverhältnisses) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse besteht im Schutz eines Angebots, das Müttern vorbehalten ist.
Ein Anbieterkonto ist in der App stets als solches gekennzeichnet. An jeder Veranstaltung stehen der Betriebsname und die Bezeichnung „Anbieterin“, damit erkennbar ist, ob die Veranstaltung von einer Mutter oder von einem Gewerbe angeboten wird.
Anbieterkonten können nicht: Profile von Müttern ansehen, Vorschläge zum Kennenlernen erhalten, die Umgebungskarte öffnen, den Flohmarkt nutzen, Einzelchats beginnen oder fremden Gruppen beitreten.
2.6 Das Konto von MomsMatch
Wir betreiben ein eigenes Konto mit dem Namen Moms Match Team. Mit diesem Konto legen wir die ersten Gruppen einer Stadt an und verfassen dort den ersten Beitrag.
Das Konto ist keine Mutter auf Kontaktsuche. Es erscheint daher weder in Vorschlagskarten noch auf der Karte und kann dich nicht anschreiben, da hierfür ein Match erforderlich wäre. Du erreichst uns in jeder Gruppe, in der wir mitlesen.
In den Nutzungszahlen (Abschnitt 5.1) wird dieses Konto nicht berücksichtigt.
3. QR-Code zum Teilen des Profils
Im eigenen Profil kann ein QR-Code angezeigt werden, um das Profil bei einem Treffen weiterzugeben. Ihm liegt eine zufällig erzeugte Kennung (rund 96 Bit Zufall) zugrunde, bewusst nicht die fortlaufende Nutzernummer, da sich sonst durch Hochzählen alle Profile der App abrufen ließen.
- Die Kennung wird erst erzeugt, wenn der QR-Code zum ersten Mal geöffnet wird.
- Sie bleibt danach unverändert, damit ein bereits gezeigter Code gültig bleibt.
- Der Link wird nur nach Anmeldung in der App aufgelöst. Es entsteht keine öffentlich abrufbare Profilseite im Internet.
- Bestehende Blockierungen werden beachtet: Für blockierte Personen führt der Code ins Leere.
Der Code ist so öffentlich, wie die Nutzerin ihn macht; wer ihn fotografiert, kann ihn weitergeben. Die App weist darauf hin.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; die Anzeige erfolgt auf eigene Veranlassung.
Anbieterkonten
Auch ein freigeschaltetes Anbieterkonto erhält einen QR-Code, etwa für einen Aushang. Hinter diesem Code steht keine Person, sondern ein Betrieb: Name, Beschreibung, Internetseite und die kommenden Kurse.
Es gelten dieselben Einschränkungen: Der Code wird nur in der App aufgelöst, eine öffentliche Internetseite entsteht nicht. Er wird erst nach der Freischaltung erzeugt, damit ein ausgedruckter Code nicht auf eine noch ungeprüfte Seite führt.
4. Veranstaltungen und Kurse
Die Veranstaltungshinweise in der App stammen aus zwei getrennten Quellen.
4.1 Veranstaltungen aus öffentlichen Quellen
Ausgewertet werden öffentlich zugängliche Veranstaltungs- und Kursprogramme, insbesondere Veranstaltungskalender der Städte, Familienbildungsstätten, Volkshochschulen und vergleichbare Einrichtungen, derzeit in München, Köln, Berlin, Hamburg, Leipzig, Nürnberg, Münster und Dresden. Dabei werden keine personenbezogenen Daten der Nutzerinnen verarbeitet.
Zur Einordnung und Zusammenfassung der öffentlich gefundenen Texte setzen wir einen KI-Dienst ein (Anthropic, Claude). Übermittelt werden ausschließlich die öffentlich gefundenen Veranstaltungstexte, keine Profildaten, keine Chatnachrichten und keine Standortdaten.
Übermittelt wird der Text der Veranstaltungsseite in der dort veröffentlichten Form. Er kann Namen enthalten, etwa die Kursleitung („Leitung: Petra Böhm“). Dabei handelt es sich nicht um Nutzerinnen von MomsMatch, sondern um Angaben, die der Veranstalter selbst veröffentlicht hat; als personenbezogene Angaben weisen wir hier gleichwohl darauf hin.
Angaben über dich werden nicht übermittelt: kein Profil, keine Nachricht, kein Standort und keine Angabe zu deinen Kindern.
4.2 Von Nutzerinnen eingetragene Veranstaltungen
Trägt eine Nutzerin selbst eine Veranstaltung ein, werden Titel, Beschreibung, Ort, Zeitpunkt, Altersgruppen, Preisangabe sowie der angegebene Name und ein optionaler Kontakt gespeichert. Diese Angaben sind für alle Nutzerinnen sichtbar. Die App weist beim Eintragen darauf hin, nur einen Kontakt anzugeben, der öffentlich angezeigt werden soll.
Kurse von Betrieben enthalten zusätzlich eine Straße. Der Betrieb entscheidet je Kurs, ob die genaue Adresse für alle sichtbar ist („Genaue Adresse anzeigen“). Ist dies nicht der Fall, sehen Nutzerinnen Ortsname, Postleitzahl und Stadt; die Straße sehen nur der Betrieb und Teilnehmerinnen mit bestätigter Anmeldung, da diese den Kursort erreichen müssen. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Selbst eingetragene Veranstaltungen werden nicht an den KI-Dienst übermittelt.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Kernfunktion, auf eigene Veranlassung).
4.3 Speicherung
Selbst eingetragene Veranstaltungen werden in derselben Datenbank wie dein Profil gespeichert und bei der Löschung deines Kontos zusammen mit diesem gelöscht.
Die recherchierten Veranstaltungen der Städte (Abschnitt 4.1) werden von einem eigenen Hintergrundprozess gepflegt und in derselben Datenbank in einem gesonderten Bereich abgelegt. Dieser Bereich enthält keine personenbezogenen Daten von Nutzerinnen, sondern ausschließlich öffentlich gefundene Veranstaltungstexte. Die App liest diesen Bereich nur; geschrieben wird er ausschließlich vom Rechercheprozess.
5. Werbung und Nutzungszahlen
Die App zeigt Werbung; derzeit handelt es sich ausschließlich um Testanzeigen. Hinter jeder Anzeige steht ein Platzhalter von Google, kein Werbekunde. Testanzeigen sind mit dem Hinweis „Testbetrieb“ neben der Kennzeichnung „ANZEIGE“ versehen. Einnahmen werden damit nicht erzielt.
Auch bei Testanzeigen wird Google (AdMob) kontaktiert. Übermittelt werden eine Werbekennung deines Geräts, deine IP-Adresse und allgemeine Angaben zum Gerät. Vor der ersten Anzeige fragt dich daher das Einwilligungsfenster von Google; lehnst du dort ab, wird keine Anzeige geladen und es werden keine Daten an Google übermittelt. Näheres regelt Abschnitt 5.2.
Platzierung der Anzeigen:
| Bereich | Häufigkeit | Form |
|---|---|---|
| Veranstaltungen | nach jedem 7. Eintrag | Banner in der Liste |
| Flohmarkt | in einer Rasterzelle | Banner |
| Feed einer öffentlichen Gruppe | nach jedem 7. Beitrag | Banner in der Liste |
| Entdecken (Profile) | nach jedem 10. Profil | Vollbild |
Die Vollbildanzeige ist die einzige Anzeige, die den Bildschirm vollständig einnimmt. Sie erscheint erst, nachdem du ein Profil zur Seite gewischt hast, und nie zusammen mit einem Match.
Keine Werbung erscheint
- in privaten Gruppen,
- in Gruppen zu belastenden Themen, etwa Wochenbettdepression, Trauer um ein Kind, Krankheit, Trennung oder Gewalt. Die App erkennt solche Gruppen anhand von Name, Beschreibung und Themen; im Zweifel wird die Werbung ausgeblendet,
- im Einzelchat,
- neben einer Meldung oder im Moderationsverlauf,
- auf dem Bildschirm zur Löschung des Kontos.
Es findet kein Tracking über andere Apps hinweg statt, es werden keine Analysedienste wie Firebase Analytics oder Matomo eingesetzt, und es werden keine Daten verkauft, auch künftig nicht.
5.1 Nutzungszahlen
Wir werten aus, wie die App insgesamt genutzt wird: Anmeldungen pro Woche, die Zahl der in einem Zeitraum aktiven Nutzerinnen, die Nutzung der einzelnen Bereiche und die Verteilung der Nutzerinnen auf Städte.
Dabei entstehen ausschließlich Gesamtzahlen, etwa „40 Nutzerinnen haben diese Woche den Flohmarkt genutzt“. Rückschlüsse auf das Verhalten einzelner Personen sind nicht möglich.
Hierfür werden keine zusätzlichen Daten erhoben. Ausgewertet werden Daten, die ohnehin gespeichert sind, weil die Nutzerin die jeweilige Handlung selbst ausgelöst hat. Es kommt kein Analysedienst zum Einsatz, es werden keine Kennungen über Sitzungen hinweg verfolgt, und die Auswertung verlässt unser System nur in Form von Gesamtzahlen, etwa gegenüber einem künftigen Werbepartner.
Zahlen für Betriebe. Abweichend hiervon zählen wir für Betriebe, wie oft ein Betrieb in der Liste oder auf der Karte erscheint, wie oft sein Profil und seine Kurse geöffnet, gemerkt und angeschrieben werden und wie oft seine Internetseite, sein Instagram-Auftritt, sein Buchungslink oder seine Anschrift angetippt werden. Dabei gilt:
- Es entsteht je Betrieb, Kurs und Tag nur eine Zahl, die hochgezählt wird. Namen, Kennungen, Uhrzeiten oder Geräteangaben werden nicht gespeichert; wer die Seite aufgerufen hat, ist nirgends erfasst.
- Die Zahlen werden dem Betrieb angezeigt, um ihm die Reichweite seines Angebots zu belegen. Er erhält ausschließlich Summen, nie die Angabe, wer sich für ihn interessiert hat.
- Löscht ein Betrieb sein Konto, werden seine Zahlen gelöscht.
Im Übrigen gilt: Wer Treffen anderer Nutzerinnen ansieht oder durch die Karte blättert, ohne eine Handlung auszulösen, wird in keiner Zahl erfasst.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Beurteilung und Verbesserung unseres Angebots.
5.2 Auswertung nach Nutzergruppen und Widerspruchsrecht
Gegenstand. Wir werten aus, welche Bereiche der App von welchen Nutzergruppen genutzt werden, zum Beispiel: „Mütter mit Kindern unter drei Jahren nutzen den Flohmarkt häufiger als den Veranstaltungskalender.“ Dies dient dazu, Werbung auszuwählen, die zu den Nutzerinnen der App passt, und Werbekunden die Reichweite der App darzulegen.
Ausgeschlossen ist:
- eine Auswertung einzelner Personen. Es entsteht kein Profil über dich, keine Aufzeichnung deiner Wege durch die App, keine Punktzahl und kein Interessenprofil.
- eine Auswahl von Werbung durch uns für dich. Wir übermitteln Google keine Merkmale über dich. Ob Google dir personalisierte Werbung anzeigt, entscheidest du selbst (siehe unten „Verhältnis zu Google“).
- eine Weitergabe von Daten über dich an Werbepartner. Werbekunden erhalten von uns ausschließlich Gesamtzahlen, etwa „diese App erreicht überwiegend Mütter mit Kindern unter sechs Jahren“, niemals Angaben darüber, wer du bist, was du getan hast oder wie alt dein Kind ist.
- eine zusätzliche Datenerhebung. Ausgewertet werden Daten, die ohnehin gespeichert sind, weil du sie selbst angegeben oder ausgelöst hast. Die Zahlen für Betriebe aus Abschnitt 5.1 enthalten keinen Personenbezug und fließen hier nicht ein. Es kommen kein Analysedienst und keine sitzungsübergreifenden Kennungen zum Einsatz, und es werden keine Daten von deinem Gerät erhoben.
Ausgewertete Daten: die von dir genutzten Bereiche der App und der Zeitpunkt der Nutzung, verbunden mit der Altersspanne deiner Kinder (unter 3 / 3 bis 6 / älter) und deiner Stadt. Daraus entstehen ausschließlich Gruppenzahlen. Chatnachrichten, dein Profiltext, deine Fotos und der genaue Geburtsmonat deines Kindes werden nicht einbezogen.
Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Finanzierung der für Mütter unentgeltlichen App durch Werbung; Erwägungsgrund 47 der DSGVO nennt Direktwerbung ausdrücklich als berechtigtes Interesse. Bei der Abwägung haben wir berücksichtigt, dass ausschließlich Gruppenzahlen entstehen, keine Profile einzelner Personen gebildet werden und keine Daten an Werbekunden gelangen.
Bis zur Fassung 3.11 beruhte diese Auswertung auf einer Einwilligung. Da eine Einwilligung nicht durch ein voreingestelltes Häkchen erteilt werden kann, wurde sie in der Praxis kaum erteilt; die Auswertung war daher nicht durchführbar. Sie beruht seitdem auf unserem berechtigten Interesse, verbunden mit dem nachfolgenden Widerspruchsrecht.
Dein Widerspruchsrecht
Du kannst dieser Auswertung jederzeit widersprechen (Art. 21 Abs. 2 DSGVO). Bei Direktwerbung bedarf der Widerspruch keiner Begründung und keiner Abwägung; ab dem Widerspruch wird deine Nutzung nicht mehr einbezogen.
So widersprichst du: Profil → Konto und Daten → Schalter „Auswertung für Werbung“ ausschalten.
Der Widerspruch gilt unbefristet. Eine neue Fassung dieser Datenschutzerklärung hebt ihn nicht auf, und wir fragen dich nicht erneut. Du kannst ihn an derselben Stelle selbst zurücknehmen.
Der Widerspruch hat keine Nachteile. Der Funktionsumfang der App bleibt vollständig erhalten. Werbung wird weiterhin angezeigt, jedoch ohne Bezug zu deinen Angaben.
Du kannst den Widerspruch auch formlos an die im Impressum genannte Adresse richten.
Verhältnis zu Google
Dieser Abschnitt erlaubt keinem Werbenetzwerk den Zugriff auf dein Gerät. Die Anzeigen werden über Google AdMob ausgeliefert; Google greift dabei auf eine Werbekennung deines Geräts zu. Hierfür genügt ein berechtigtes Interesse nicht.
Daher gibt es ein gesondertes Einwilligungsfenster. Vor der ersten Anzeige fragt dich die Einwilligungsverwaltung von Google (User Messaging Platform) unmittelbar; dort entscheidest du, welche Zugriffe Google auf deinem Gerät gestattet sind. Du kannst deine Entscheidung jederzeit im Profil unter „Konto und Daten“ → Werbeeinstellungen ändern.
Von dieser Entscheidung hängt ab, ob dir personalisierte Werbung angezeigt wird:
- Erteilst du die Einwilligung, darf Google die Werbekennung deines Geräts nutzen und dir personalisierte Anzeigen zeigen. Die hierfür genutzten Informationen stammen aus dem eigenen Netzwerk von Google, nicht von uns.
- Verweigerst du die Einwilligung, werden dir weiterhin Anzeigen angezeigt, jedoch ohne Bezug zu deiner Person. Der Funktionsumfang der App bleibt unverändert.
Auf iPhones fragt zusätzlich Apple: „Erlaubst du, dass MomsMatch deine Aktivitäten verfolgt?“ Diese Abfrage entscheidet, ob Google die Werbekennung deines Geräts lesen darf. Lehnst du ab, werden dir gleichwohl Anzeigen angezeigt, jedoch ohne Bezug zu deiner Person. Auf Android-Geräten gibt es diese Abfrage nicht; dort steuerst du dies in den Geräteeinstellungen unter „Werbung“.
Die drei Entscheidungen sind voneinander unabhängig: Der Widerspruch betrifft unsere Auswertung; das Einwilligungsfenster von Google und die Abfrage von Apple betreffen den Zugriff von Google auf dein Gerät.
Dokumentation
Zu deinem Widerspruch speichern wir, dass und wann du ihn erklärt hast und welche Fassung dieser Datenschutzerklärung dir dabei vorlag. Hierzu sind wir nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO verpflichtet; die Angaben sind in deiner Datenauskunft (Abschnitt 9) enthalten.
Nutzerinnen, die sich zwischen dem 10. und dem 11. September 2026 registriert haben, wurde das frühere Häkchen zur Einwilligung angezeigt. Ob es gesetzt war, ist weiterhin bei ihrem Konto und in ihrer Datenauskunft gespeichert. Die Angabe ist ohne Wirkung, wird jedoch als Nachweis dessen aufbewahrt, was damals vorlag.
Während der Testphase findet diese Auswertung noch nicht statt, da nur Platzhalter angezeigt werden und es keine Werbekunden gibt. Sie beginnt erst mit der Auslieferung echter Anzeigen. Ein bereits jetzt erklärter Widerspruch bewirkt, dass sie für dich nicht beginnt.
5a. Gesundheitsangaben
Wir bitten dich, diesen Abschnitt besonders aufmerksam zu lesen.
In Gruppen wie „Erstes Jahr“ geht es um Schlaf, Stillen, Beikost und Krankheiten. Es liegt in der Natur dieser Gruppen, dass dort Angaben über die Gesundheit deines Kindes oder deine eigene gemacht werden.
Solche Angaben gehören zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO und sind besonders geschützt. Wir legen deshalb im Einzelnen dar, wie sie verarbeitet werden.
In Gruppen und Chats fragen wir nicht nach Gesundheitsangaben. Es gibt dort weder Formulare noch Auswahlfelder noch Auswertungen. Solche Angaben entstehen nur, wenn du sie selbst schreibst.
Ausnahme im Profil: „Schwanger“. Unter „Zusätzliche Angaben“ kannst du „Schwanger“ auswählen oder bei deinen Kindern ein erwartetes Kind mit errechnetem Termin eintragen. Beides ist eine Angabe zu deiner Gesundheit. Daher gilt:
- Die Verarbeitung erfolgt nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Du erteilst sie, indem du „Schwanger“ auswählst oder das Kind über „Hinzufügen“ einträgst; der Hinweis hierzu steht unmittelbar daneben, bevor du die Auswahl triffst.
- Sichtbarkeit: Andere Nutzerinnen sehen in deinem Profil und auf deiner Vorschlagskarte „Schwanger“ und „Baby unterwegs“, nie den Monat. Betriebe sehen keine Profile von Müttern.
- Verwendung: ausschließlich für die Anzeige; ein erwartetes Kind zählt bei Vorschlägen wie ein Kind von null Jahren. Für Werbung und für die Auswertung nach Nutzergruppen (Abschnitt 5.2) wird die Angabe nicht verwendet; ein erwartetes Kind wird dort nicht berücksichtigt.
- Widerruf: jederzeit, indem du „Schwanger“ abwählst oder das Kind im Profil löschst; die Angabe wird dann gelöscht. Nach Ablauf des Terminmonats entfällt „Schwanger“ automatisch.
Speicherung. Was du schreibst, wird auf unserem Server in Falkenstein gespeichert. Es wird weder ausgewertet noch für Vorschläge verwendet noch an Werbepartner weitergegeben.
Sichtbarkeit von Beiträgen:
| Ort des Beitrags | Sichtbar für |
|---|---|
| Öffentliche Gruppe | alle Mitglieder dieser Gruppe |
| Private Gruppe | nur die Mitglieder dieser Gruppe |
| Einzelchat | nur deine Gesprächspartnerin |
Die Moderation erhält Einsicht nur, wenn ein Inhalt gemeldet wird, und nur in den gemeldeten Ausschnitt.
Rechtsgrundlage ist deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), die du durch das Verfassen und Absenden des Beitrags erteilst. Du kannst den Beitrag jederzeit selbst löschen.
Hinweise:
- Was in einer Gruppe veröffentlicht wurde, haben andere bereits gelesen. Die Löschung entfernt den Text, nicht die Kenntnis der Leserinnen.
- Nenne in Gesundheitsfragen keine Namen anderer Personen, weder den deiner Ärztin noch den einer anderen Mutter.
- Beiträge ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Sorge um dein Kind wende dich bitte an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt. Dieser Hinweis steht auch in den Regeln jeder Gruppe.
6. Rechtsgrundlagen
| Verarbeitung | Rechtsgrundlage |
|---|---|
| Konto, Anmeldung, Kernfunktionen | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) |
| Gruppen, Treffen, Kurse, Anmeldungen | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Selbst eingetragene Veranstaltungen, QR-Code | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Freiwillige Profilangaben einschließlich Standort und Kindesalter | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung) |
| „Schwanger“ und errechneter Termin eines erwarteten Kindes | Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (ausdrückliche Einwilligung), siehe Abschnitt 5a |
| Standortfreigabe für den blauen Punkt auf der Karte und für „wo ich gerade bin“ | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung), § 25 Abs. 1 TDDDG |
| Bewertungen von Spielplätzen | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Blockieren, Melden, Missbrauchsabwehr | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) |
| Serverprotokolle | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Gesamtzahlen zur Nutzung (Abschnitt 5.1) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Zahlen für Betriebe ohne Personenbezug (Abschnitt 5.1) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, Betrieben ihre Reichweite zu belegen) |
| Kennzeichnung als Founding Mom (Abschnitt 7) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Auswertung nach Nutzergruppen (Abschnitt 5.2) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse); Widerspruch jederzeit möglich, siehe Abschnitt 5.2 |
| Auslieferung von Anzeigen über Google AdMob (Zugriff auf die Werbekennung des Geräts) | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung), § 25 Abs. 1 TDDDG; Einwilligungsfenster von Google |
Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO), indem du die betreffende Angabe im Profil löschst. Deine Entscheidung im Einwilligungsfenster von Google änderst du im Profil unter „Konto und Daten“ → „Werbeeinstellungen“. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Einer Verarbeitung, die auf einem berechtigten Interesse beruht, kannst du widersprechen (Art. 21 DSGVO). Für die Auswertung nach Nutzergruppen geschieht dies im Profil unter „Konto und Daten“ über den Schalter „Auswertung für Werbung“ (Abschnitt 5.2).
7. Empfänger und Sichtbarkeit
Für andere Nutzerinnen sichtbar
- dein Vorname, dein Profilbild und dein Beschreibungstext; das Profilbild auch in deiner Kartenmarkierung
- ob dein Profilbild mit der Kamera aufgenommen wurde
- deine Stadt und die ungefähre Entfernung zu dir
- deine Interessen und das Alter deiner Kinder (bei einem erwarteten Kind nur „Baby unterwegs“)
- deine zusätzlichen Angaben, sofern du welche gemacht hast („Alleinerziehend“, „Schwanger“)
- deine Flohmarkt-Anzeigen
- deine Gruppenmitgliedschaften sowie von dir eingetragene Treffen und Kurse
- deine Anmeldungen zu Treffen und Kursen innerhalb der jeweiligen Gruppe
- von dir eingetragene Veranstaltungen mit dem dort angegebenen Namen
Für andere Nutzerinnen nicht sichtbar
- deine E-Mail-Adresse
- deine genauen Koordinaten (nur die berechnete Entfernung)
- deine Postleitzahl
- wen du bewertet, blockiert oder gemeldet hast
Blockierte Personen erfahren nicht, dass du sie blockiert hast.
Für Anbieterinnen sichtbar
Eine Anbieterin ist ein Gewerbe, kein Mutterkonto. Sie sieht von dir:
- deinen Vornamen, und zwar nur, wenn du dich selbst zu ihrem Kurs angemeldet, ihre Gruppe betreten oder ihr geschrieben hast
- was du in ihrem Kurs, ihrer Gruppe oder in diesem Chat schreibst
Darüber hinaus sieht sie kein Profilbild, keinen Nachnamen, keine Stadt, kein Kindesalter, keine Interessen und keine Entfernung. Sie kann dein Profil nicht öffnen und dich in keiner Liste finden.
Kontaktaufnahme. Auf dem Profil einer Anbieterin kannst du über „Nachricht schreiben“ einen Chat beginnen, auch wenn sie gerade keinen Kurs anbietet. Die Kontaktaufnahme ist nur in eine Richtung möglich: Einen Chat beginnen kannst nur du; die Anbieterin kann darin antworten, aber niemanden von sich aus anschreiben. Sie sieht nur die Chats, die eine Mutter selbst begonnen hat, und hat weder Zugriff auf Profile anderer Mütter noch auf den Flohmarkt.
Dies ist die einzige Stelle, an der Angaben über dich an ein Gewerbe gelangen, und sie entsteht nur durch deine eigene Handlung.
Meldungen innerhalb einer Gruppe
Meldest du in einer Gruppe einen Beitrag, eine Antwort oder eine Chatnachricht, sehen die Administratorin und die Moderatorinnen dieser Gruppe die Meldung:
- den Meldegrund und deine freiwillige Beschreibung,
- den Namen der gemeldeten Person,
- eine gekürzte Kopie des gemeldeten Textes (höchstens 500 Zeichen).
Die Kopie bleibt lesbar, auch wenn der Beitrag anschließend gelöscht wird; andernfalls ließe sich eine Sperrung später weder von der Moderatorin noch von der Betroffenen nachvollziehen.
Wer gemeldet hat, ist für sie nicht sichtbar.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht in einer funktionierenden Moderation.
Meldungen aus dem Chat und vom Flohmarkt
Diese Meldungen gehen nicht an Moderatorinnen von Gruppen, sondern ausschließlich an die Moderation von MomsMatch. Mit der Meldung wird festgehalten, worauf sie sich bezieht, damit sich beurteilen lässt, ob der gemeldete Vorwurf zutrifft.
| Gemeldet aus | Gespeicherter Auszug |
|---|---|
| Einzelchat | die letzten fünf Nachrichten der gemeldeten Person aus diesem Chat |
| Flohmarkt | Titel, Beschreibung und Preis der Anzeige |
Aus einem Chat werden nur die Nachrichten der gemeldeten Person gespeichert, nicht deine eigenen. Der gesamte Verlauf wird nicht übermittelt.
Der Auszug wird im Zeitpunkt der Meldung erstellt und bleibt lesbar, auch wenn die Nachricht oder Anzeige danach gelöscht wird. Er umfasst höchstens 500 Zeichen.
Einschränkung eines Profils
Melden drei verschiedene Mitglieder dasselbe Profil, wird es automatisch eingeschränkt, bis eine Moderatorin den Fall geprüft hat.
Eingeschränkt bedeutet: Lesen ist möglich, Schreiben nicht. Die Betroffene kann die App weiterhin öffnen, alle Inhalte sehen und erfährt den Grund der Einschränkung.
Gegen die Einschränkung kann jederzeit Widerspruch eingelegt werden; dessen Text liegt der Moderation vor und wird bei der Entscheidung berücksichtigt. Die Löschung des Kontos (Art. 17 DSGVO) bleibt auch während einer Einschränkung jederzeit möglich.
Jede Entscheidung wird protokolliert: wer sie getroffen hat, wann und mit welcher Begründung. Das Protokoll bleibt bestehen, auch wenn eine Einschränkung später aufgehoben wird, damit bei einer Beschwerde nachvollziehbar bleibt, worauf sie beruhte.
Zwei Arten von Einträgen stammen nicht von einer Moderatorin, sondern von einem Betrieb selbst: die Änderung seiner Anschrift und der Antrag auf einen neuen Namen, jeweils mit altem und neuem Wert. Beide Angaben sind Grundlage der Freischaltung; ließen sie sich unbemerkt ändern, wäre die Prüfung nachträglich umgehbar. Bei diesen Einträgen ist keine Moderatorin vermerkt, da keine Entscheidung getroffen wurde.
Auftragsverarbeiter und weitere Empfänger
| Dienst | Zweck | Übermittelte Daten | Ort |
|---|---|---|---|
| Hetzner Online GmbH | Server, Datenbank und alle hochgeladenen Bilder | alle gespeicherten Daten | Falkenstein, Deutschland |
| Google Workspace | Versand von Bestätigungs- und Zugangscodes | nur die E-Mail-Adresse und der Text der Nachricht | USA |
| Google (Firebase Cloud Messaging) | Zustellung von Push-Mitteilungen | Gerätekennung, Titel und kurzer Text der Mitteilung | USA |
| Apple (Push Notification service) | Zustellung von Push-Mitteilungen auf iPhones | dieselben Angaben wie bei Firebase; auf iPhones technisch zwingend | USA |
| Google (Maps) | Darstellung des Kartenausschnitts im Bereich „Umgebung“ | IP-Adresse und angezeigter Ausschnitt, siehe unten | USA |
| OpenStreetMap Foundation (Nominatim) | Umrechnung einer eingegebenen Adresse in Koordinaten, wenn du ein Café einträgst oder ein Betrieb seine Anschrift angibt | nur der eingegebene Adresstext, und zwar von unserem Server aus, nicht von deinem Gerät; deine IP-Adresse wird dem Dienst daher nicht bekannt | Vereinigtes Königreich / EU |
| Anthropic (Claude) | Einordnung öffentlicher Veranstaltungen | keine Daten von Nutzerinnen; die öffentlichen Veranstaltungstexte können Namen von Kursleitungen enthalten, siehe Abschnitt 4.1 | Irland / USA |
| Google (AdMob) | Auslieferung von Anzeigen, erst nach deiner Einwilligung im Einwilligungsfenster, siehe Abschnitt 5.2 | eine Werbekennung deines Geräts, deine IP-Adresse, allgemeine Angaben zum Gerät; kein Profil, kein Name, kein Kindesalter | USA |
Speicherort. Konten, Chats, Gruppen, Bilder und das Moderationsprotokoll werden auf einem Server in Falkenstein (Deutschland) gespeichert. Übermittlungen in die USA sind in der Tabelle aufgeführt und auf die dort genannten Angaben beschränkt.
Mit allen genannten Dienstleistern besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für Übermittlungen in die USA gelten zusätzlich die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission.
Mitteilungen auf iPhones lassen sich technisch ausschließlich über den Dienst von Apple zustellen. Wer keine Mitteilungen wünscht, kann sie in den Geräteeinstellungen abschalten; es werden dann keine Daten an Apple übermittelt.
Eintragen von Cafés
Kinderfreundliche Cafés sind in öffentlichen Quellen kaum erfasst; von 923 Münchner Cafés weisen sieben eine dokumentierte Spielecke aus. Cafés werden daher von Nutzerinnen eingetragen.
Verfahren. Du gibst Namen und Adresse ein. Um die Adresse auf der Karte darzustellen, fragt unser Server bei Nominatim, dem Adressdienst von OpenStreetMap, an. Übermittelt wird ausschließlich der eingegebene Adresstext.
Nicht übermittelt werden dein Name, deine Kontodaten, deine Postleitzahl und deine IP-Adresse; die Anfrage stellt unser Server, nicht dein Gerät.
Gespeichert werden: Name, Adresse und Koordinaten des Cafés, die ausgewählten Merkmale, deine freiwillige Beschreibung und dein Konto als Melderin. Anderen Nutzerinnen wird an dem Café dein Vorname angezeigt.
Entfernung eines Eintrags. Ein eingetragenes Café kannst du nicht allein löschen; jede Nutzerin kann jedoch widersprechen. Halten mehr Nutzerinnen den Eintrag für unzutreffend als für zutreffend, wird er von der Karte entfernt. Mit der Löschung deines Kontos werden deine eingetragenen Cafés gelöscht.
Die Adressdaten stehen unter der Open Database License (ODbL). Bei den Adressvorschlägen und an jedem so eingetragenen Café steht daher der Hinweis „© OpenStreetMap-Mitwirkende“.
Kartendarstellung im Bereich „Umgebung“
Der Kartenausschnitt wird von Google Maps bereitgestellt. Beim Öffnen des Bereichs „Umgebung“ ruft dein Gerät die Kartenbilder unmittelbar bei Google ab; dabei werden Google deine IP-Adresse und der angezeigte Ausschnitt übermittelt.
Nicht an Google übermittelt werden dein Profil, deine Postleitzahl, dein Name und die Angaben zu deinen Kindern. Die Markierungen auf der Karte erzeugt die App selbst aus Daten unseres Servers.
Standortgenauigkeit. Die Markierung einer anderen Nutzerin gibt nicht deren Wohnort wieder. Alle Koordinaten werden vor der Übermittlung an dein Gerät auf ein Raster von etwa zwei Kilometern gerundet; eine Markierung bezeichnet also nur die ungefähre Gegend. Ausgenommen sind Betriebe mit öffentlicher Anschrift; sie werden an ihrer Anschrift angezeigt, die ohnehin auf ihrer Seite veröffentlicht ist (Abschnitt 2.5). Die Entfernungsangabe in der Liste wird auf unserem Server genau berechnet, lässt jedoch keinen Rückschluss auf die Richtung zu.
Profilbilder in der Karte. In der Markierung einer Nutzerin wird ihr Profilbild angezeigt, also dasselbe Bild, das andere Nutzerinnen ohnehin in der Liste und im Profil sehen; der Kreis der Personen, die es sehen, ändert sich dadurch nicht. Dabei gilt:
- Die Markierung bleibt an der gerundeten Position. Das Bild zeigt, wer sich in der Gegend befindet, nicht wo genau.
- Das Bild wird in einer verkleinerten Fassung (160 × 160 Pixel) von unserem Server geladen, nicht von Google; Google erhält davon keine Kenntnis.
- Die verkleinerte Fassung wird zusammen mit dem Profilbild gelöscht, beim Austausch des Bildes ebenso wie bei der Löschung des Kontos.
- Ohne Foto auf der Karte: Wählst du im Profil einen Avatar statt eines Fotos, wird der Avatar angezeigt; ohne Bild erscheint ein Symbol.
- Befinden sich mehrere Nutzerinnen an derselben Position, zeigt die Karte statt der Bilder deren Anzahl.
Kennzeichnung als „Founding Mom“. Nutzerinnen, die MomsMatch in der Anfangsphase mit aufbauen, kennzeichnen wir als „Founding Mom“. Die Kennzeichnung wird ausschließlich von uns manuell vergeben; Nutzerinnen können sie sich nicht selbst zuweisen.
- Verarbeitete Daten: Wir speichern an deinem Konto lediglich das Datum, seit dem du als Founding Mom gekennzeichnet bist.
- Sichtbarkeit: Andere Nutzerinnen sehen die Kennzeichnung als Herzsymbol an deiner Kartenmarkierung. Founding Moms werden auf der Karte nicht zu einer Zahl zusammengefasst und vorrangig angezeigt; befinden sich mehrere an derselben Position, werden sie nebeneinander dargestellt.
- Standort: Die Markierung bleibt an derselben gerundeten Position wie bei allen Nutzerinnen; Rückschlüsse auf den Wohnort sind nicht möglich.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht darin, Nutzerinnen sichtbar zu machen, die die Gemeinschaft mit aufbauen.
- Widerspruch und Löschung: Du kannst der Kennzeichnung jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO, Abschnitt 9); eine Nachricht an admin@momsmatch.de genügt, und wir entfernen sie unverzüglich. Mit der Löschung deines Kontos wird sie ebenfalls gelöscht.
Die Karte lässt sich über den Schalter neben den Entfernungsknöpfen ausblenden; die Liste darunter funktioniert unverändert.
Standort auf der Karte
Auf der Karte befinden sich unten rechts die Schaltfläche „zurück zu mir“ und oben die Zeile, die den Suchort angibt. Beim ersten Antippen einer dieser Funktionen fragt dein Gerät, ob die App deinen Standort verwenden darf.
Bei Zustimmung zeigt die Karte einen blauen Punkt an deiner Position und springt beim Antippen der Schaltfläche dorthin.
Du kannst die Karte außerdem auf „wo ich gerade bin“ umstellen. Nur in diesem Fall wird dein aktueller Standort an unseren Server übermittelt, da dieser wissen muss, in welchem Umkreis er Spielplätze, Cafés und Betriebe suchen soll. Der Standort wird nur für diese Abfrage verwendet und nicht gespeichert, nicht mit deinem Konto verknüpft und erscheint in keiner Auskunft über dich. Beim nächsten Start zeigt die Karte wieder deinen Wohnort.
Ohne dieses Umschalten verlässt dein Standort das Gerät nicht; der blaue Punkt und die Schaltfläche „zurück zu mir“ funktionieren ohne den Server. Dauerhaft gespeichert ist von deiner Lage in jedem Fall nur die Postleitzahl, die du selbst in dein Profil einträgst. Andere Mütter werden dir unterwegs nicht angezeigt: Ihre Markierung steht für einen Wohnort, und wen du sehen kannst, richtet sich nach deinem Wohnort, nicht nach dem Kartenausschnitt.
Bei Ablehnung entfällt lediglich der blaue Punkt. Die Schaltfläche springt dann auf die Mitte deiner Postleitzahl. Du kannst die Freigabe jederzeit in den Einstellungen deines Geräts widerrufen.
Wir fragen ausschließlich den ungefähren Standort ab (unter Android
ACCESS_COARSE_LOCATION); für die Darstellung auf einer Stadtkarte ist
mehr nicht erforderlich.
Bewertungen von Spielplätzen
Du kannst Spielplätze mit einem bis fünf Sternen bewerten und einen kurzen Text hinzufügen. Gespeichert werden die Sterne, dein Text, der Spielplatz und dein Konto.
Für andere sichtbar sind dein Vorname, die Sterne und dein Text, nicht dein vollständiger Name, dein Profilbild oder deine Postleitzahl.
Fotos sind bei Bewertungen bewusst nicht vorgesehen, da sich auf Spielplätzen Kinder aufhalten. Die App bietet keine Möglichkeit, ein Bild zu einer Bewertung hochzuladen, und unsere Datenbank enthält hierfür kein Feld.
Du kannst deine Bewertung jederzeit ändern; eine weitere Bewertung desselben Spielplatzes ersetzt die vorherige. Mit der Löschung deines Kontos werden auch deine Bewertungen gelöscht.
Hältst du eine Bewertung für unzutreffend oder verletzend, kannst du sie über die Meldefunktion daneben melden. Sie bleibt bis zum Abschluss der Prüfung sichtbar, damit nicht bereits wenige Meldungen genügen, um missliebige Meinungen zu entfernen. Personen ohne Konto können Beanstandungen an die im Impressum genannte Adresse richten.
Bewertungen stammen von angemeldeten Nutzerinnen. Wir prüfen nicht, ob die Bewertende den Spielplatz tatsächlich besucht hat; hierauf weist die App auch unmittelbar bei den Bewertungen hin.
Antippen einer Adresse
Bei einer Veranstaltung kannst du die Adresse antippen. Es öffnet sich eine Auswahl: in Google Maps öffnen, auf dem iPhone zusätzlich in Apple Karten öffnen, oder Adresse kopieren.
Erst durch dein Antippen verlässt die Adresse die App, und es wird nur die Adresse der Veranstaltung übermittelt, keine Angabe über dich. Wählst du „kopieren“, wird nichts übermittelt.
Der Kartendienst erhält dabei dieselben Angaben wie bei jedem Aufruf über den Browser: deine IP-Adresse und den Suchbegriff.
8. Speicherdauer
- Kontodaten: bis zur Löschung deines Kontos
- Chatnachrichten: bis zur Auflösung des Matches oder zur Löschung eines der beiden Konten
- Meldungen: sechs Monate nach ihrer Bearbeitung, zur Erkennung wiederholter Vorfälle
- Beantragter Betriebsname: bis zur Entscheidung der Moderation
- Moderationsprotokoll: dauerhaft, da es eine Entscheidung auch dann noch belegen muss, wenn eine Sperrung längst aufgehoben ist
- Benachrichtigungen: ungelesene bis zum Ansehen; einen Tag nach dem Ansehen werden sie gelöscht, spätestens mit der Löschung des Kontos. Gelöscht wird der Hinweis, nicht der Inhalt: Nachricht, Beitrag oder Veranstaltung bleiben bestehen
- Flohmarkt-Anzeigen: bis du sie löschst; verkaufte Anzeigen jedoch nur bis fünf Tage nach dem Verkauf, danach werden Anzeige, Fotos, Merkungen und Anfragen gelöscht. Die Frist berücksichtigt, dass zwischen Verkauf und Übergabe einige Tage liegen können. Wird der Verkauf zurückgenommen, gilt die Anzeige wieder als verfügbar
- Gerätekennungen für Push-Mitteilungen: bis zur Abmeldung auf dem Gerät oder zur Löschung des Kontos
- Serverprotokolle: 14 Tage
Umfang der Löschung des Kontos
Gelöscht werden Profil, Angaben zu Kindern, Bewertungen, Matches, Nachrichten, Anzeigen, Merkungen, deine Merkliste, Anfragen, Blockierungen, Meldungen, Benachrichtigungen, Gerätekennungen, die Profil-Kennung für den QR-Code sowie die von dir eingetragenen Treffen, Kurse und Veranstaltungen einschließlich aller Anmeldungen, auch der Anmeldungen anderer zu deinen Terminen.
Ebenso gelöscht werden deine Bilddateien: Profilbild, Werbebanner, Flohmarktfotos, die Bilder in deinen Beiträgen und Veranstaltungen sowie die Fotos aus deinen Chats werden vom Server entfernt.
Ausnahmen
- Eine von dir gegründete Gruppe wird an ein anderes Mitglied übergeben oder aufgelöst, wenn du ihr einziges Mitglied warst.
- Von dir eingetragene Treffen und Kurse werden gelöscht, nicht übergeben, da ein Kurs nicht von einer anderen Person gehalten werden kann. Angemeldete Teilnehmerinnen sehen ihn danach nicht mehr.
Die Löschung ist endgültig und kann nicht rückgängig gemacht werden.
9. Deine Rechte
| Recht | Vorschrift | Ausübung |
|---|---|---|
| Auskunft | Art. 15 DSGVO | In der App: Profil → Konto und Daten → Daten herunterladen |
| Berichtigung | Art. 16 DSGVO | In der App: Profil → Bearbeiten |
| Löschung | Art. 17 DSGVO | In der App: Profil → Konto und Daten → Konto löschen |
| Einschränkung der Verarbeitung | Art. 18 DSGVO | Formlos an admin@momsmatch.de |
| Datenübertragbarkeit | Art. 20 DSGVO | Der Download liefert ein maschinenlesbares JSON-Format |
| Widerspruch gegen die Auswertung für Werbung | Art. 21 Abs. 2 DSGVO | In der App: Profil → Konto und Daten → „Auswertung für Werbung“ ausschalten |
| Widerspruch im Übrigen | Art. 21 Abs. 1 DSGVO | Formlos an admin@momsmatch.de |
| Widerruf einer Einwilligung | Art. 7 Abs. 3 DSGVO | Angabe im Profil löschen; Einwilligungsfenster von Google unter Konto und Daten → Werbeeinstellungen |
Der Download nach Art. 15 und 20 DSGVO enthält auch die Profil-Kennung, deine Gruppentermine und deine Anmeldungen.
Du hast zudem das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist insbesondere die Behörde deines Bundeslandes oder die am Sitz des Verantwortlichen.
10. Datensicherheit
- Übertragung ausschließlich verschlüsselt (HTTPS/TLS)
- Speicherung von Passwörtern ausschließlich als bcrypt-Hash
- Zugang über zeitlich begrenzte Anmeldetoken
- Prüfung von Bildern auf Typ und Größe, Entfernung von Zusatzangaben
- Ausgabe von Bildern aus privaten Chats und Gruppen nur nach Berechtigungsprüfung
- zufällig erzeugte, nicht erratbare Profil-Kennungen
Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Deine Nachrichten werden auf dem Übertragungsweg verschlüsselt: Zwischen deinem Gerät und unserem Server können Dritte sie nicht mitlesen, auch nicht in einem offenen WLAN.
Sie sind jedoch nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt und liegen auf dem Server in lesbarer Form vor.
Dies beruht auf einer bewussten Entscheidung. Bei einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung könnten wir gemeldete Nachrichten nicht einsehen und folglich nicht beurteilen, ob eine Beleidigung, Bedrohung oder Belästigung vorliegt. Der Schutz der Nutzerinnen beruht darauf, dass Meldungen und Sperrungen wirksam sind; diesem Schutz haben wir Vorrang eingeräumt.
Praktisch bedeutet dies:
- Deine Nachrichten sind gegen den Zugriff Dritter geschützt, nicht gegen unseren.
- Wir lesen nicht mit. Wir sehen einen Inhalt nur ein, wenn er gemeldet wird; jede solche Einsicht wird protokolliert.
- Für Inhalte, die ausschließlich die Empfängerin erfahren soll, ist eine App mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geeigneter.
Ein vollständiger Schutz vor unbefugtem Zugriff ist technisch nicht erreichbar.
11. Mindestalter
Die App richtet sich an Mütter ab 18 Jahren. Konten von Minderjährigen werden gelöscht, sobald wir hiervon Kenntnis erlangen.
12. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Bei inhaltlichen Änderungen erhältst du in der App einen Hinweis und wirst um erneute Zustimmung gebeten. Die jeweils aktuelle Fassung ist jederzeit in der App unter Profil → Datenschutzerklärung abrufbar.